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Rutheneum seit 1608

Das Gymnasium Rutheneum wurde 1608 von Heinrich Posthumus von Reuß j.L. begründet. Somit zählt es zu den ältesten Gymnasien in Mitteldeutschland.

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Projekte

Aktuelle Projekte des
Förderverein Gymnasium/Rutheneum e.V.

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Konzertchor

Der Konzertchor des Rutheneums gehört zu den weltbesten gemischten Jugendchören. Goldmedaillen und Erste Preise bei internationalen Chorwettbewerben ...

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Der Vorstand des Fördervereins Gymnasium Rutheneum e.V. wünscht allen Mitgliedern des Vereins ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr!

 

Förderverein Gymnasium Rutheneum e.V.

  • Unser Förderverein ist einer der ältesten Schulfördervereine der Stadt. Über dreihundert Mitglieder unterstützen seit fast dreißig Jahren das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608. Dabei richten wir besonderes Augenmerk auf die Schüler. So ermöglichen wir jedem Schüler die Teilnahme an Klassenfahrten oder Sprachreisen. Wir helfen bei der Anschaffung von notwendigen Lehrmitteln oder Sportgeräten. Durch unser Engagement kann der Konzertchor, eines der Aushängeschilder des Gymnasiums, an Chorausscheiden weltweit teilnehmen und seinen Ruf als einer der weltbesten gemischten Jugendchöre festigen. Jedes Jahr verleihen wir die dotierte Schulpreismedaille an die besten Abiturienten. Gemeinsam mit unserer Dr.-Engelhardt-Stiftung haben wir in den letzten Jahren einen erheblichen Beitrag zur Ausgestaltung des Schule geleistet.
  • Wir sehen, dass die öffentliche Hand immer weniger in der Lage ist, den Kindern adäquate und moderne Lernbedingungen zu schaffen. In Zukunft werden daher auf uns noch größere Aufgaben zukommen. Über fünfzehn Jahre haben wir für die Zusammenlegung beider Schulteile des Gymnasiums gekämpft. Mit dem Bau des "Campus Rutheneum", der 2020 abgeschlossen sein soll, hat dieser Kampf ein erfolgreiches Ende gefunden.

    Auch in den kommenden Jahren wollen wir dem Gymnasium ein verlässlicher Partner sein. Dafür braucht es viele gute Ideen, tätige Hände und finanzielle Mittel.

    Werden Sie Mitglied bei uns und helfen Sie mit, Zukunft zu gestalten!

 

 

 

Rede des 1. Vorsitzenden des Fördervereins Gymnasium Rutheneum e.V. anlässlich der Eröffnung des Campus Rutheneum am 17. September 2021

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Freunde,

 

nach weit über einem Jahrzehnt des Ringens und Kämpfens stehe ich heute hier stellvertretend für alle Mitglieder unseres Fördervereins. Und es fällt mir nicht leicht, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Natürlich überwiegen Freude und auch Genugtuung über das Geschaffene. Dennoch wollen wir nicht vergessen, welche Hindernisse es zu überwinden galt. Da stand auf der einen Seite unser Gedanke, eine Symbiose aus Verbesserung der Lernbedingungen und Beseitigung eines innerstädtischen Schandflecks zu schaffen. Auf der anderen Seite gab es nicht wenige, die nicht müde wurden, uns Steine in den Weg zu legen. Aber - jeder Stein war uns Ansporn! Um mit den Worten des Dichterfürsten zu sprechen:  "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." Wir haben die Steine aus unserem Weg geräumt, haben Bürgergeld für den Architekturwettbewerb gesammelt, Bürgerinitiativen unterstützt, demonstriert  und sogar den Stadtrat mit Weckern munter gemacht und zum Handeln gezwungen. Und die Oberbürgermeister der letzten Jahre hatten sicher manch schlaflose Nacht gehabt ob unserer Hartnäckigkeit.

Für diese Hartnäckigkeit danke ich allen Mitgliedern, Freunden und Förderern von Herzen. Besondere Hochachtung zollen wir dem ehemaligen Schulleiter Dr. Joachim Hensel, der nimmermüde und oft mit charmanter Dickköpfigkeit uns immer wieder ermuntert hat, nicht nachzulassen. Ohne ihn würde der Campus nicht stehen. Besonderer Dank gilt Herrn Albert Weiler und Herrn Volkmar Vogel, die als Bundestagsabgeordnete in Berlin die fehlenden Geldmittel eingeworben haben. Sie waren für uns ein positives Beispiel für Tatkraft statt Versprechungen, die eh nur wieder gebrochen wurden, wie wir viel zu oft erfahren mussten. An dieser Stelle gemahne ich alle politische Entscheidungsträger: Bildung ist keine Gnade, Bildung ist Daseinsfürsorge und somit staatliche Pflicht.

Wir werden auch in Zukunft sehr aufmerksam sein und unsere Stimme erheben, wenn es um die Belange der Schülerinnen und Schüler des Rutheneums geht. Und wir werden dafür sorgen, dass jedes Kind, jeder Jugendliche unseres Gymnasiums vollumfänglich am schulischen Leben teilhaben kann. Sei es die Teilnahme an internationalen Chorausscheiden, das Engagement in den vielen Arbeitsgemeinschaften oder das Ermöglichen einer Sprachreise.

Auch wenn nicht alle schulischen Erfordernisse im Campus Rutheneum Berücksichtigung fanden - wir sind froh und dankbar, dass er endlich steht. Danke an alle, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, einem der ältesten deutschen Gymnasien eine moderne Heimstatt zu geben. Nehmen wir das Gelingen des Campus-Projektes als Beispiel für Bürgerwillen und politische Einsicht. Und auch als zukunftsweisendes Signal für unser Gera - dafür, dass in dieser Stadt viel möglich ist.

 

Danke

 

 

30 Jahre »Jugend fördern - Zukunft gestalten«

Artikel aus dem 07Magazin